Name: Marul = Bergsturz, Steinhaufen

Nach mündlicher Überlieferung waren die Erstbesiedler die beiden Walserfamilien Peter Degen und Simon Spindler. Sie teilten sich das Gebiet; der Grenzverlauf (die Geißegga) ist heute noch erkennbar. Das Maisäßgebiet Garfülla und die anschließende Alpe Fuchswald (urkundlich „Vogtswald“!) waren zur Nutzung ausschließlich dem Vogt der Herrschaft Blumenegg vorbehalten und als Jagdgebiet sehr geschätzt.
Aus der Kirchengeschichte:
Der anfängliche Bildstock wurde 1686 durch den Bau einer Kapelle mit Sakristei und Turm abgelöst. 1756 wurde die bestehende Kirche errichtet und 1796 zur Kuratie von Raggal erhoben. Bemühungen zur Pfarrerhebung scheiterten. Die Kirche wurde im Hinblick auf die Nähe zur Lassanggamühle der Patronin der Müller, der hl. Katharina, geweiht.