Als Geschäftsführer der Regionalplanungsgemeinschaft Großes Walsertal setzte sich Eugen Dobler mit aller Kraft für die Einrichtung eines Heimatmuseums im Tale ein. Nachdem sich 1977 die Möglichkeit des Ankaufes eines Museumsgebäudes ergab, führte er sehr geschickt die entsprechenden Verhandlungen und leitete gekonnt den anschließenden Ausbau. In seiner Freizeit fertigte er zahlreiche Modelle und Lehrtafeln für das Museum an.
Als Mitbegründer und Mitglied der Vorarlberger Walservereinigung war es Eugen Dobler auch ein Anliegen, das Walser Schrifttum zu sammeln, zu erhalten und zu archivieren. Das im Museum untergebrachte Archiv steht allen Interessierten zur Verfügung.
Eugen Dobler wurde vom Land Vorarlberg, von mehreren Institutionen und natürlich auch von seiner Heimatgemeinde für sein Wirken geehrt.

In diesem Zusammenhang muss seine Gattin Lydia lobend angeführt werden. Sie stand ihrem Manne stets mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem war sie als Trachtenpflegerin bekannt und fertigte als solche zahlreiche Trachtenteile, Stickereien und kunstvolle „Schäppele“ an.